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Geschichte der TKG

Die Geschichte der TKG in Deutschland


Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Laiengemeinschaft des Teresianischen Karmel auch in Deutschland präsent. Zwar gab es seit der Gründung der ersten deutschen Klöster im 17. Jahrhundert schon einzelne „Terziaren" in unserem Land; eine Gemeinde des „Dritten Ordens" aber wurde erst 1858 - am Karmelitenkloster Reisach - errichtet, fünf Jahrzehnte nach den Wirren der Säkularisation. Ihr folgten bis in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bald weitere Gemeinden, vor allem im Umfeld unserer Klöster.

Fast zwei Drittel der heutigen örtlichen Karmel-Gemeinden sind nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) entstanden. Zusammen mit den Schwestern und den Brüdern in den Klöstern ist die Laiengemeinschaft des Ordens ihren Weg durch eine über 150-jährige Geschichte gegangen, die für Kirche und Gesellschaft sehr wechselvoll und veränderungsreich war. Jeder Generation war es auf eigene Weise aufgegeben, die Spiritualität des Teresianischen Karmel in das persönliche und gemeinschaftliche Leben umzusetzen und dabei auf die „Zeichen der Zeit"[1] zu achten, durch die der Geist Gottes die Menschheit immer wieder neu „in die ganze Wahrheit führen" und sie „an alles erinnern" will, was er ihr in Jesus Christus geschenkt hat (Joh 14,26 u. 16,13).


[1] Vat. II, Kirche in der Welt von heute (Gaudium et Spes) 4.